S5/S7 AI für Windows:Copilot-Zugriff auf KI: Unterschied zwischen den Versionen
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Axel (Diskussion | Beiträge) Google Gemini als neuen direkten KI-Provider dokumentiert |
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Der Sprachdialog wird derzeit nur mit <code>OpenAI Direct</code> unterstützt. | Der Sprachdialog wird derzeit nur mit <code>OpenAI Direct</code> unterstützt. | ||
== Google Gemini == | |||
Diesen Provider verwenden, wenn ein eigener Google-Gemini-API-Zugang | |||
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# In Google AI Studio einen Gemini API-Key erstellen. | |||
# Im Copilot <code>Google Gemini</code> wählen. | |||
# Den API-Key in das Feld <code>Gemini-Key</code> eintragen oder über die | |||
Umgebungsvariable <code>GEMINI_API_KEY</code> bereitstellen. | |||
# Das gewünschte Gemini-Modell auswählen. | |||
# Anfrage senden. | |||
Der Copilot fragt die verfügbaren Gemini-Modelle automatisch ab. Der | |||
Sprachdialog steht mit <code>Google Gemini</code> nicht zur Verfügung. | |||
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Aktuelle Version vom 23. Juli 2026, 13:18 Uhr
Der Copilot in S5/S7 AI für Windows® kann unterschiedliche KI-Dienste verwenden. Er ist nicht auf ChatGPT oder OpenAI beschränkt.
Der gewünschte Zugriffsweg wird im Copilot-Dialog im Feld
Provider gewählt. Zugangsdaten, Server-Adresse und Modell werden
für jeden Provider getrennt gespeichert.
Verfügbare Provider
| Provider | Verbindung | Erforderliche Angaben | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
IBHsoftec Server
|
Von IBHsoftec bereitgestellter Copilot-Server | Copilot-Lizenz beziehungsweise Freischaltung des angezeigten PC-Fingerprints | Einfacher zentraler Zugang ohne eigenen KI-API-Key |
Company Server
|
Copilot-Server des eigenen Unternehmens | Server-URL und Freischaltung des PC-Fingerprints durch den Administrator | Unternehmensweit verwalteter KI-Zugang |
OpenAI Direct
|
Direkte Verbindung zur OpenAI API | OpenAI API-Key und Modell | Nutzung eines eigenen OpenAI-Kontos |
Google Gemini
|
Direkte Verbindung zur Google Gemini API | Gemini API-Key und Modell | Nutzung eines eigenen Google-AI-Zugangs |
Allgemeine LLM
|
OpenAI-kompatible API | Server-URL, API-Key und Modell | Eigene oder lokale LLM-Dienste, zum Beispiel Ollama, Open WebUI, vLLM oder LiteLLM |
Claude Direct
|
Direkte Verbindung zur Anthropic API | Anthropic API-Key und Claude-Modell | Nutzung eines eigenen Anthropic-Kontos |
Microsoft Foundry
|
Direkte Verbindung zu Microsoft Foundry | Foundry-Endpunkt, API-Key und Name der bereitgestellten Azure-Bereitstellung | Unternehmensmodelle in Microsoft Azure |
IBHsoftec Server
Diesen Provider verwenden, wenn der Copilot über den von IBHsoftec bereitgestellten Server arbeiten soll.
- Copilot öffnen.
- Bei
Providerden EintragIBHsoftec Serverwählen. - Bei gekaufter Software kann der Copilot vier Wochen kostenlos mit Vollzugriff genutzt werden.
- Bei einer Demoversion kann bei IBHsoftec ein eingeschränkter Zugriff angefordert werden.
- Falls eine Freischaltung erforderlich ist, den angezeigten
Fingerprintan IBHsoftec übermitteln. - Nach der Freischaltung eine Anfrage senden.
Die Server-URL ist im Programm vorgegeben. Ein eigener OpenAI- oder Anthropic-API-Key ist nicht erforderlich.
Wichtig:
- Die Freischaltung gilt für den angezeigten PC-Fingerprint.
- Der PC muss Internetzugriff haben.
- Nach den vier kostenlosen Wochen kostet der weitere Zugriff 49 Euro pro Monat.
Wenn der Server eine Modellliste bereitstellt, übernimmt der Copilot diese
Liste. Anderenfalls erscheint Servervorgabe. In diesem Fall sendet
der Copilot keinen Modellnamen; der Server verwendet sein konfiguriertes
Standardmodell.
Company Server
Diesen Provider verwenden, wenn das eigene Unternehmen einen Copilot-Server betreibt.
- Copilot öffnen.
Company Serverwählen.- Die vom Administrator mitgeteilte
Server-URLeintragen. - Den angezeigten
Fingerprintdem Administrator mitteilen. - Der Administrator trägt den Fingerprint in die Freigabeliste des Servers ein.
- Nach der Freischaltung die Verbindung verwenden.
Beispiel:
https://ai.firma.de
Der Anwender benötigt keinen persönlichen KI-API-Key. Modellzugang, Kostenkontrolle, Protokollierung und Freigaben werden zentral durch das Unternehmen verwaltet.
Der Company Server kann seine verfügbaren Modelle über
GET /v1/models melden. Die gemeldete Liste ersetzt lokale
Modellvorgaben.
Weitere Informationen und das Kundenpaket:
Eigenen Company Server einrichten
OpenAI Direct
Diesen Provider verwenden, wenn ein eigener OpenAI-API-Zugang vorhanden ist.
- Auf der OpenAI Platform einen API-Key für das gewünschte Projekt erstellen.
- Im Copilot
OpenAI Directwählen. - Den API-Key in das Feld
API-Keyeintragen. - Das gewünschte Modell auswählen.
- Anfrage senden.
API-Keys werden von OpenAI nach dem Erstellen nur einmal vollständig angezeigt. Der Schlüssel darf nicht weitergegeben oder in Projekten, Screenshots oder Dokumentationen veröffentlicht werden.
Die Modellliste wird über die OpenAI API automatisch abgefragt. Kosten, Kontingente und Modellberechtigungen richten sich nach dem verwendeten OpenAI-Projekt.
Der Sprachdialog wird derzeit nur mit OpenAI Direct unterstützt.
Google Gemini
Diesen Provider verwenden, wenn ein eigener Google-Gemini-API-Zugang vorhanden ist.
- In Google AI Studio einen Gemini API-Key erstellen.
- Im Copilot
Google Geminiwählen. - Den API-Key in das Feld
Gemini-Keyeintragen oder über die
Umgebungsvariable GEMINI_API_KEY bereitstellen.
- Das gewünschte Gemini-Modell auswählen.
- Anfrage senden.
Der Copilot fragt die verfügbaren Gemini-Modelle automatisch ab. Der
Sprachdialog steht mit Google Gemini nicht zur Verfügung.
Allgemeine LLM
Allgemeine LLM verbindet den Copilot mit einer
OpenAI-kompatiblen API. Dadurch können eigene oder lokal betriebene Modelle
verwendet werden.
Geeignete Server sind beispielsweise:
- Ollama;
- Open WebUI;
- vLLM;
- LiteLLM;
- andere Dienste mit OpenAI-kompatibler Chat- und Modell-API.
Einrichtung:
- Den OpenAI-kompatiblen Dienst für Rechner im Netzwerk erreichbar machen.
- Im Copilot
Allgemeine LLMwählen. - Die Basisadresse in
Server-URLeintragen. - Den für diesen Server vorgesehenen API-Key eintragen.
- Modell auswählen und eine Anfrage senden.
Beispiel für Open WebUI:
http://10.0.13.201:3000/api
Beispiel für eine unmittelbar bereitgestellte OpenAI-kompatible API:
http://10.0.13.201:8000/v1
Der Copilot fragt die Modellliste automatisch ab. Für Ollama und Open WebUI werden nach Möglichkeit außerdem Modelldetails und die Kontextgröße ermittelt.
Bei kleinen lokalen Modellen begrenzt der Copilot den zunächst übertragenen
Projektkontext. Diese Begrenzung betrifft ausschließlich
Allgemeine LLM, nicht die anderen Provider.
Claude Direct
Diesen Provider verwenden, wenn ein eigener Anthropic-API-Zugang vorhanden ist.
- Im Copilot
Claude Directwählen. - Anthropic-API-Key eintragen.
- Gewünschtes Claude-Modell auswählen beziehungsweise eintragen.
- Anfrage senden.
Textanfragen sowie unterstützte Bild-, PDF-, Text- und Codedateien können an
Claude übertragen werden. Der Sprachdialog steht mit
Claude Direct nicht zur Verfügung.
Microsoft Foundry
Diesen Provider verwenden, wenn ein Modell als Bereitstellung in Microsoft Foundry beziehungsweise Azure bereitgestellt wurde.
- Im Copilot
Microsoft Foundrywählen. - Den API-Key eintragen.
- Im Feld
Endpunktdie Foundry-Endpunkt-URL eintragen. - Im Modellfeld exakt den Namen der Azure-Bereitstellung eintragen.
- Anfrage senden.
Beispiel für einen Endpunkt:
https://beispiel.cognitiveservices.azure.com/
Wichtig: Im Modellfeld wird der Bereitstellungsname benötigt, nicht
zwangsläufig der öffentliche Modellname. Die Meldung
The API deployment for this resource does not exist bedeutet
meistens, dass der eingetragene Name nicht zu einer vorhandenen Bereitstellung
dieser Foundry-Ressource passt.
Die mit einem Inferenz-API-Key tatsächlich bereitgestellten Azure-Deployments
lassen sich nicht zuverlässig automatisch auflisten. Deshalb wird der
Bereitstellungsname bei Microsoft Foundry manuell eingetragen.
Automatische Modelllisten
Der Copilot aktualisiert die Modellliste beim Öffnen, beim Providerwechsel und beim Öffnen der Modellauswahl.
Automatisch abgefragt werden Modelle bei:
OpenAI Direct;Google Gemini;Allgemeine LLM;Company Server;IBHsoftec Server.
Bei Claude Direct stehen die im Copilot hinterlegten
Claude-Modellnamen zur Auswahl. Bei Microsoft Foundry wird der
Name der Bereitstellung manuell eingetragen.
Kontextgröße
Wenn der Server eine Kontextgröße meldet, zeigt der Copilot die maximale Tokenzahl beim ausgewählten Modell an. Nicht jeder Anbieter veröffentlicht diese Information über seine Modell-API. Eine fehlende Anzeige bedeutet daher nicht automatisch, dass das Modell keinen größeren Kontext unterstützt.
Die Kontextgröße des Modells ist nicht identisch mit der maximalen Größe des Projekttexts: Ein Teil des Kontextfensters wird für Systemanweisungen, Gesprächsverlauf und Antwort reserviert.
Speicherung und Sicherheit
- API-Keys werden in der Oberfläche mit Sternchen dargestellt.
- Company-Server-Fingerprints werden ebenfalls maskiert angezeigt.
- Zugangsdaten werden providerbezogen und geschützt im Windows-Benutzerprofil gespeichert.
- Ein API-Key sollte niemals per E-Mail, Screenshot oder Projektdokumentation weitergegeben werden.
- Bei einem Providerwechsel bleiben die Einstellungen der anderen Provider erhalten.
Projektdaten und Unternehmensrichtlinien
Der Copilot kann je nach Anfrage Projektinformationen an den ausgewählten KI-Dienst übertragen, beispielsweise:
- Bausteine und Netzwerke;
- Querverweise und Symbolinformationen;
- Diagnoseinformationen;
- ausdrücklich angeforderte Livewerte;
- ausgewählte Dateianhänge.
Welche Daten gespeichert, protokolliert oder zur Verarbeitung weitergeleitet werden, hängt vom ausgewählten Provider und dessen Konfiguration ab. Für vertrauliche Anlagen- und Projektdaten muss ein von der eigenen Organisation freigegebener Provider verwendet werden.